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Bullshit mit Blümchenkleid

Bullshit mit Blümchenkleid
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Art.-Nr. / ISBN:
9783800078097
Autor_in / Autor_innen:
Haas, Barbara
Weitere Informationen:
127 Seiten - Hardcover - Deutsch
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Ueberreuter
15,00 EUR
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten




    • Details

    Beschreibung

    „Bullshit mit Blümchenkleid“ ist ein kluges, streitbares Buch über Social-Media-Mythen, weibliche Lebensentwürfe und die politische Macht von Bildern. Es ist ein Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und realistische Debatten über Care-Arbeit, Familie und Gleichstellung. Warum sehnen sich so viele junge Frauen plötzlich wieder nach „traditioneller Weiblichkeit“, und Häuslichkeit und warum sieht das auf Instagram so verführerisch aus?In ihrem neuen Buch „Bullshit mit Blümchenkleid – Die neue Lust am alten Rollenbild“ nimmt die Journalistin und Autorin Barbara Haas den weltweiten Tradwife-Trend unter die Lupe: von der ästhetischen Social-Media-Idylle bis zu den politischen und religiösen Ideologien dahinter.Ausgehend von einer sehr persönlichen Beobachtung – Haas’ eigene Mutter lebte als Tradwife „1.0“ am Bauernhof – zeigt die Autorin, wie groß der Unterschied zwischen realer Care- und Hausarbeit und ihrer heutigen Online-Inszenierung ist. Was damals harte, oft unbeachtet gemachte Arbeit war, wird heute als Lifestyle verkauft. Haas’ zentrale These: Die Versprechen der Tradwife-Bewegung – Natur, Erfüllung, Glück durch Rückzug ins Private – sind eine Illusion und historisch wie aktuell „Bullshit“.„Bullshit mit Blümchenkleid“ verbindet Reportage, gesellschaftspolitische Analyse und Interviews mit Expertinnen. Haas beschreibt, wie Tradwife-Influencerinnen ein wirtschaftlich profitables Modell erschaffen, das auf perfekten Bildern basiert – und wie rechte Bewegungen und fundamentalistische Strömungen dieses Bild aktiv nutzen, um Frauen wieder auf Unterordnung, Mutterschaft und Abhängigkeit festzulegen. Das Buch ist eine Warnung vor einem hochpolitischen Trend, der als harmlose Hausfrauen-Ästhetik getarnt ist.Gleichzeitig stellt Haas die Frage, warum dieser Trend gerade jetzt so viel Resonanz hat, auch bei progressiven Frauen. Sie zeigt, wie die Enttäuschungen der „Girlboss“-Ära, Pandemie-Erfahrungen und ein diffuses Gefühl von Überforderung eine Rückkehr zu scheinbar einfachen Rollenmodellen attraktiv machen. Doch der Preis ist hoch: ökonomische Abhängigkeit, ein enger „Korridor“ von Wahlfreiheit und ein Rückschritt in Richtung gesellschaftlicher Ungleichheit.