Der Comic “Ich sehe was, was du nicht siehst” behandelt Fragen nach Diversität, Identitäten und Klischees in Bildern. Warum ist eine Strichfigur immer ein Strich-Männchen? Wie zeichne ich ein*e Professor*in? Wie mache ich als weiße Zeichnerin Rassisierung sichtbar? Darf ich Klischees benutzen, um Vielfalt darzustellen und welche Rolle spielt dabei das Publikum? Die beiden Zeichnerinnen Imke Schmidt und Ka Schmitz zeigen einige ihrer Auseinandersetzungen, Sackgassen und Lösungswege rund um eine diskriminierungskritische Bildproduktion. Anders als bei wissenschaftlichen Texten werden die Inhalte in diesem Comic direkt im Bild sichtbar. Das bringt Fallstricke mit sich, aber auch humorvolle Wendungen. Fragen und Lösungsvorschlägen werden dadurch konkret, können aufgegriffen, kritisiert oder weiterentwickelt werden. Und bei aller Ernsthaftigkeit des Themas gibt es auch noch einen Spaßfaktor, wenn die Strichfiguren irgendwann den Stift erobern. Eine gelungene Kurz-Einführung zu Diversität und Machtverhältnissen in Bildern.
Kund_innen, die diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel bestellt:
HOMESTORIES ist ein Comic über die koreanische Diaspora in Wien. Wien in den 1970ern. Lange vor Hi-Tech made in Korea, Kimchi-Hype und „Gangnam Style“ kamen die ersten koreanischen Krankenschwestern als „Gastarbeiterinnen“ nach Österreich.HOMESTORIES erzählt von dieser wenig bekannten Migrationsgeschichte und vom Aufwachsen der Kinder ...
Ingken lebt in einer erfüllten Beziehung mit Lily. Doch während Lily mit sich im Reinen zu sein scheint und das Leben geniesst, brodelt es in Ingken: Vor dem Hintergrund globaler Klimaveränderungen ist Ingken auf der Suche nach sich selbst, der eigenen Geschlechteridentität, einem neuen, selbstbestimmten Namen, nach den Dingen, die ...