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... bis sie gehen. 4 Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch

... bis sie gehen. 4 Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch
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Art.-Nr. / ISBN:
3901960198
Autor_in / Autor_innen:
Awadalla, El; Korosa, Traude; Reisinger, Hannes
Weitere Informationen:
184 Seiten - Taschenbuch / broschiert - Deutsch
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Sisyphus
15,00 EUR
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    • Details

    Beschreibung

    Als am 4.2.2000 die blau/schwarze Regierung angelobt wird, ist dies der Auftakt zu einer Protestbewegung, die in Österreich bis dahin ohne Beispiel war: Ausländische Medienvertreter pilgern nach Österreich, beobachten aufmerksam die Proteste gegen die Regierungsbeteiligung einer rechtspopulistischen Partei. Am Ballhausplatz protestieren tausende DemonstrantInnen, „bewaffnet" mit Eiern und Tomaten, die sie gegen die Schutzschilder vor allem der WEGA-Einheiten werfen. Monate später werden drei „Weise" dazu auserwählt, die österreichische Regierung kritisch zu durchleuchten, sie auf rechtsradikale Inhalte und Vorgehensweisen zu überprüfen. Ihr Bericht fällt zugunsten der Regierung aus, die EU-Sanktionen werden zurückgezogen, Hände von österreichischen Regierungsmitgliedern wieder geschüttelt. Die Regierungsbeteilung der rechtspopulistischen Partei ist zum Alltag geworden. Zum Alltag geworden ist aber auch der Protest. Ein virtuelles Netz von Gegeninformation zu den offiziellen Medien entsteht und entwickelt sich weiter, berichtet über neueste Gesetzesänderungen, Aussagen von PolitikerInnen, aktuellen politischen Aktionen und wichtigen Veranstaltungen.

    2004: Inzwischen sind die Folgen der schwarz/blauen Regierung unübersehbar geworden. Sozialleistungen werden gekürzt, die Zahlen der Arbeitslosen steigen beständig an, die Jugendarbeitslosigkeit ist so hoch wie nie zuvor, wertvolle Infrastruktur – nicht nur im kulturellen Bereich – wurde zerstört. Der Protest hat nach der neuerlichen Wahl von schwarz/blau deutlich nachgelassen. Geblieben sind die donnerstäglichen Widerstandslesungen.

    In dieser Anthologie äußern sich SchriftstellerInnen zur politischen Situation Österreichs, nehmen immer wieder – mehr oder weniger subtil – Bezug zu markanten (tages-)politischen Ereignissen seit der Regierungsangelobung. Sie gehören zu jenen 400 KünstlerInnen (überwiegend SchriftstellerInnen), die seit dem Februar 2000 als Protest gegen die blau/schwarze bzw. schwarz/blaue Regierung am Wiener Ballhausplatz aufgetreten sind. Die Fotos zu den Texten zeigen einen Einblick in die 4-jährige Geschichte der Widerstandsaktivitäten gegen diese Regierung.