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Über Heteronormativität. Auseinandersetzung um gesellschaftliche Verhältnisse und konzeptuelle Zugänge

Über Heteronormativität. Auseinandersetzung um gesellschaftliche Verhältnisse und konzeptuelle Zugänge
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Art.-Nr. / ISBN:
9783896912459
Autor_in / Autor_innen:
Herrera Vivar, Maria Teresa; Rostock, Petra; Schirmer, Uta; Wagels, Karen (Hg.)
Weitere Informationen:
236 Seiten - Taschenbuch / broschiert - Deutsch
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28,70 EUR
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    • Details

    Beschreibung

    Das Buch lädt zu einer Auseinandersetzung darüber ein, inwiefern eine Reformulierung des Konzepts der Heteronormativität erforderlich ist, um die konstitutive Verwobenheit geschlechtlich-sexueller mit weiteren – rassistischen, ökonomischen, (post-)kolonialen – Dimensionen von Herrschaftsverhältnissen analytisch zu fassen. Denn gegenwärtig, so die These dieses Bandes, lassen sich widersprüchliche Veränderungen heteronormativer Strukturierungen beobachten.

    Das zugrunde gelegte queer-theoretische Konzept der Heteronormativität steht für eine Analyseperspektive, die die Norm der Heterosexualität auf ihre disziplinierenden, normalisierenden, hierarchisierenden und exkludierenden Effekte im Kontext komplexer gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse hin befragt. In welchem Zusammenhang stehen z.B. die partiellen Erfolge schwuler und lesbischer Bewegungen mit neoliberalen Inwertsetzungen von Differenzen? Wie verbinden sich rassistische Politiken – etwa der Ethnisierung von Homophobie – mit Strategien der Normalisierung einiger, vorwiegend weißer und der Mittelschicht zuzuordnender nicht-heterosexueller Lebensweisen? Das Buch verbindet zeitdiagnostische und empirische Analysen mit konzeptuellen Debatten. Es schreiben María do Mar Castro Varela, Monika Götsch, Jin Haritaworn, Barbara Kraml, Antje Langer, Mike Laufenberg, Sushila Mesquita, Martin Mlinari?, Jennifer Petzen, Heike Raab und Volker Woltersdorff.