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Schleierwolken

Schleierwolken
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Art.-Nr. / ISBN:
9783887695637
Autor_in / Autor_innen:
Nössler, Regina
Weitere Informationen:
320 Seiten - Taschenbuch - Deutsch
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    • Details

    Beschreibung

    Regina Nösslers Kunst ist es, den alltäglichen Schrecken, die kleinen Abgründe des menschlichen Beisammenseins in eine sich immer bedrohlicher aufschaukelnde Handlung einzubinden. Sie kann sich vor allem an die Wolken erinnern. Nur dass es vor dreißig Jahren weniger Kondensstreifen gab. Elisabeth Ebel, Mitte vierzig, ist Lektorin und Korrektorin. Außerdem ist sie eine gute Tochter. Oft reist sie von Berlin zu ihrer Mutter, die in Wattenscheid alleine in einem zu großen Haus lebt und sich weigert, ins betreute Wohnen zu ziehen. Auch mit sechsundvierzig erträgt Elisabeth es kaum, dass ihre Mutter an allem herummäkelt und sie und ihre Art zu leben immer abgelehnt hat. Sie war das Kind, das man fragte, ob es sich nicht endlich einen anständigen Job suchen wolle. Nach ihren Liebesbeziehungen wurde sie nie gefragt. Sie wurden totgeschwiegen. "Wenn wir nie eine von denen kennenlernen, dann gibt es das auch nicht." Elisabeth fühlt sich zunehmend verfolgt, in Berlin, dann auch in Wattenscheid und sogar unterwegs im Zug. Paranoia? Martin hat seit Wochen seine Wohnung nicht verlassen. Er fürchtet sich vor Menschen. Ein längst verschüttet geglaubtes Geheimnis verbindet die beiden. Sie wissen nicht, dass sie heute in Berlin-Kreuzberg fast Nachbarn sind. Elisabeths alte Mutter jammert und triezt ihre Tochter. Manchmal kommt Elisabeth ein unaussprechlicher Gedanke: ihr ein Kissen ins Gesicht zu drücken. Mutterliebe und auch Tochterliebe sind keine Selbstverständlichkeit. Familie ist eine höchst komplizierte Angelegenheit. Und Teenager können grausam sein, heute wie vor dreißig Jahren.